völker zur sonne zur freiheit!

heute vorm Willy-Brandt-Haus

Mahnwache: gemeinsames Basteln für die Demo
13:30 Uhr | HipHop Konzert mit Refpolk (B) und Daisy Chain und Miss Zebra (Greece)
14:30 Uhr Demo zum Bundestag
16 Uhr Kundgebung vorm Bundestag bis zur Abstimmung (wahrscheinlich gegen 19 Uhr)

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sheket jeladim!

richtig lustig ging’s am mittwoch in der knesset zu

es wurde nämlich über das gesetz debattiert, welches für israelische palästinenserinnen, welche nicht-israelische leutz heiraten, die familienzusammenführung in Israel erschwert bis unmöglich macht.
die gelegenheit nutzte Yaron Mazuz zur klarstellung, wer auf keinen fall israelischer staatsbürgerin sein und/oder bleiben dürfe, nämlich: wer terror ausübe, unterstütze oder sonstwie gutfinde.
näheres läßt sich dazu unter http://mondoweiss.net/2015/06/allowing-netanyahu-palestinians lesen.

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wer den dialog pflegt

Ines Kappert sagt in http://taz.de/!5205803/
es sei das zentrum für politische schönheit http://www.politicalbeauty.de/Zentrum_fur_Politische_Schonheit.html
und Bernd Ebert hängt sich mit https://www.freitag.de/autoren/sutrebe/realitaet-ist-grausamer-als-jede-performance
an die Ines dran, weil jetzt ja http://eunavfor.eu/mission/ mit der überwachung per (israelischgebauter?) drohne in die erste phase geht.
dass derweil am 2. Juli 2015 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/040/1804097.pdf in die letzte phase gehen soll – und gehen wird, alldieweil auf die suv-besitzer verlaß ist –
haben beide nicht auf dem schirm. ist ihnen zumindest nicht der rede wert.
die phrase “die toten kommen” wird wahr. und immer wahrer. denn auch die überlebenden werden – wieder mal! – zu toten gemacht. zu untoten, zu dead wo*men walking im abschiebeknast, der als aufnahme-lager für besondere flüchtlingsgruppen daherkommt – ich erspare mir die links, eine jeder zeitungslesende kann das wissen…

das wird so bleiben, solange der bernd lieber in der garage den dialog mit seinem suv pflegt als den mit seinem männlich-weißen abgeordneten.
die passende phrase dazu: flucht ist kein verbrechen.

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geschichtsschreibung

ist ein sehr gutes stichwort zu https://treueliebe.wordpress.com/2015/06/17/bei-den-trobriandern-war-das-nicht-passiert/
zugegeben, bei meinen trobriandern geht es etwas wild durcheinander. und nicht jede findet gleich ihren faden der Ariadne, um sich in dem gewirr zurecht-, gar aus dem gewirr herauszufinden. was letztlich daran liegt, dass in geschichtsschreibung immer mehrere schreibungen gleichzeitig stattfinden, geschichtsschreibung also nur scheinbar ordnung/en herstellt, im grunde jedoch immer chaos dokumentiert – sachichmaso. meistens findet das keine einer besonders aufregend, aber zuweilen dann doch.
mit solch einem aufregenden fall haben wir es in der sogenannten pädophilie-debatte zu tun, und zwar und nicht zuletzt deshalb, weil diese debatte mit allem möglichen zu tun hat, bloß mit pädophilie nicht (oder nur ganz ausnahmsweise mal ganz am rande).

in https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/wider-den-diskurs-der-kriminalisierung verwahrte sich Peter Nowak gegen CF’s wynekenisierende geschichtsschreibung über ’68-ger, sexuelle revolution und AL. In http://taz.de/Ende-einer-Reformschule/!5009983/ verwahrte ich mich gegen eine wynekenisierende geschichtsschreibung über die anfänge der OSO und ihre gründerin. zwei beispiele dafür, wie unterschiedlich schreibungen von realgeschichte ausfallen können. zugleich auch zwei beispiele dafür, wie schreibungen von ideengeschichte aufeinanderprallen können. dies auseinanderfallen bzw. aufeinanderprallen von geschichtsschreibungen aller art durchzieht die gesamte debatte. und verführt die eine und den anderen leicht mal dazu, sich miß- oder gar gänzlich unverstanden zu fühlen – ein gefühl, das offenbar so unerträglich ist, dass es sich umgehend durch wüste beschimpfung einzelner oder auch des ganzen publikums luft machen muß.
woraus ich erst mal den schluß ziehe: die sogenannte pädophilie-debatte ist ganz offenkundig eine für rampensäue.
was nicht so bleiben muß.

als nächstes möcht ich mir gern das vornehmen, was ich wynekenisierung genannt habe. also diese eine schreibung von geschichte, die in einem plakativ-besinnungslosen (so kommt’s mir erst mal vor) rückgriff auf Platons symposion und das Athen des 5.jhdt vorSiewissenschon die anfänge sexualisierter gewalt gegen kinder (bis 18) im heutigen ‘schland bei Wyneken, den wandervögeln und im ‘schland der 68-ger verortet. woran mich vor allem interessiert, wieso für Wyneken (et al) wie für heutige kritiker der OSO wie CF knabenliebe+schenkelverkehr im ollen Athen als (als erklärungsmodell?) so überaus anziehend sind – wohingegen die 68-ger (und die kritische theorie bis heute) mit diesem ollen Athen nicht das geringste am hut hatten und haben.

und bevor ich’s vergesse: zum symposion gehört auch diese alte scherbe

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alle jahre wieder…

am 27.6.2015 zieht der transgeniale durch x-berg.
ab 16 uhr ab O-platz – infopoint der refugees – über Moritzplatz, Alexandrinenstraße, Ritterstraße, Erkelenzdamm, Skalitzer Straße, Kottbusser Tor, Adalbertstraße zum Heinrichplatz. die abschlußkundgebung soll sich bis mitternacht hinziehen…

http://www.suedblock.org/wp/2015/ein-csd-in-kreuzberg/

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bei den Trobriandern wär das nicht passiert!

bei der Trobriandern wär das nicht passiert? – warum nicht? – nun, die kennen weder schulpflicht noch das eigentum an der körper+sexualität einer anderen. um das zu tun, was wir doktor-spiele nennen, werden die kinder aus der hütte rausgeschickt – ihr wollt doktor-spielen? ab ihn den wald mit euch! da seid ihr ungestört! – die hütte ist nämlich der spielplatz von mama und deren gefährte. der mann, welcher so was wie väterliche autorität/gewalt hat, wohnt im nächsten dorf – im zweifel als gefährte der frau, die mit ihm in ihrer hütte spielt…
ich will’s nicht überzeichnen, aber… es ist ab+zu ganz nützlich – und entspannend! – sich klarzumachen, dass unsere hetero-normativität nicht das einzige modell in der welt der organisation menschlicher klein- und großgruppen ist. und nach lage der dinge das allein-seligmachende schon mal garnicht.

dies vorausgeschickt, zurück zu sexueller revolution, reformpädagogik und alternativer liste. und zurück zur OSO.
OSO? das soll die reformvorzeigeschule schlechthin gewesen sein? Wirklich?
ich erfuhr in der 10.klasse, dass es sie gab – einer unsrer drei pampelmusen wechselte nämlich dorthin. irgendwer hoffte, dass er dort das abitur würde erreichen können (er erreichte). aber modell für reform/en war für darmstädter gymnasien nicht die OSO sondern das schuldorf Seeheim-Jugenheim – von dort wurde das kurssystem der Viko abgekupfert, nicht von der OSO. wie die OSO auch nicht gebraucht wurde, um Darmstadts schülerinnen und lehrerinnen mit ideen über freie liebe und revolution zu versorgen. im übrigen lasen wir eher Summerhill als nach Ober-Hambach zu pilgern, falls wir nicht gleich noch schlimmeres lasen und im schloßkeller dem Axel Azzola lauschten, der uns über statts über die nähe zum kind was über die notwendigkeit der revolution erzählte.
mithin: die OSO war ein internat wie andere auch, nämlich eins für die besseren leut’. Punkt.

weshalb zu fragen ist: wer sind denn eigentlich die leut’, die nun so bitterlich weinen ob der ent-täuschung durch ihre vorzeige-schule?
die darmstädterinnen dürften es bis auf vermutlich wenige ausnahmen eher nicht sein, die haben nämlich ihren eigenen mißbrauchs-skandal http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Elly-Heuss-Knapp-Schule-Ein-Skandal-wird-endlich-aufgerollt;art1231,6026205  http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Missbrauchsopfern-soll-geholfen-werden;art1231,6134369  http://www.taz.de/Aufklaerung-sexuellen-Missbrauchs/!5016087/   http://missbrauchte-jungs.de/  und welche sich in den vertieft, die stößt recht schnell darauf, wer da mauert. die justiz jedenfalls nicht: die verpappte im jahr 2005 den pensionierten lehrer! nachdem sich endlich welche zu einer anzeige aufgerafft hatten. ich könnte auch sagen: sich selbst ermächtigt hatten,  zu handeln+ihr recht in ihre eigenen hände zu nehmen – statt irgendwo um eine kompensation zu bitten! auf die idee kamen einige erst jahre nach der rechtskräftigen verurteilung des täters.
und ich weiß noch immer nicht, ob es wirklich eine gute idee ist, das system um kompensation zu bitten.

anders verhält es sich mit aufklärung.
die ist bitter nötig.
ob eine veranstaltung wie https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.files.wordpress.com/2015/06/podiumsdiskussion-fc3bcller_neu.pdf das bitter nötige leisten kann, gar will oder nicht doch eher verhindern – das ist meine nächste frage.
Der text
„Welche Verbindungen zeigen sich zwischen Reformimpulsen aus sozialen Bewegungen und Protagonisten pädosexueller Netzwerke? Wie anfällig sind Ideen der Befreiung für die Missachtung der Integrität von Kindern? Gibt es einen Zusammenhang zwischen politischen Kontexten und sexueller Gewalt sowie dem Verschweigen von Taten? Solche Fragen sollen in der Veranstaltung kritisch diskutiert werden. In den Blick genommen werden die u.a. Kritik an repressiven Moral- und Sexualitätsvorstellungen z.B. bei der Partei der Grünen, die institutionelle Rahmung in Kinderläden, die Tabuisierung kindlicher Sexualität sowie zeittypische Sexual- und Körperpolitiken.“
macht mir wenig hoffnung. und die zuspitzung bei CF unter https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/06/17/podium-mit-brumlik-koch-konig-mauritz/ noch weniger. die liest sich nämlich so: „Die 68er, die sexuelle Befreiung, die Kommunen und die sexuelle Gewalt gegen Kinder: Gibt es da eigentlich einen Zusammenhang? Oder sogar einen direkten Weg? Oder hat das eine, die sexuelle Revolution, mit dem anderen, dem sexuellen Kindesmissbrauch, nichts zu tun? (Siehe auch https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/06/17/mussen-von-kinderprostitution-aus-der-al-ausgehen/ )
zeittypische sexual- und körperpolitiken dürften da wohl am wenigsten in den kritischen blick genommen werden.
das muß ich, muß das kommentariat schon selbst tun.

zusatzfrage: ist das elite, eventuell gar die elite, die sich da an meiner alten alma mater trifft? und, falls ja: möchte ich dazugehören?

rein vorsorglich (18.6.2015, noch bevor ein schwarzer faden von der dunkelheit zu unterscheiden ist): dieser artikel wird noch wachsen. beispielsweise um die frage, warum Nina Apins artikel “verlorene Jungs”, der anfang Mai auf taz.de noch zu lesen war, heute nicht mehr zu finden ist. (gänzlich verschwunden ist er nicht -> missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de hat ihn unter http://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/aktuelles-1/ unter 15.3.2015 “link zum feature der taz *verlorene jungs* als pdf gesichert). hat da die gleichnamige punk-band interveniert? oder ist endlich einer aufgefallen, welch phallologozentrische anmaßung in diesem titel steckt? – auch die frage, wieso der gründung eines opfervereins mehr bedeutung zugemessen wird als dem umstand, dass jahre vorher betroffene anzeige erstattet und damit einen prozeß ins rollen gebracht hatten, der mit der rechtskräftigen verurteilung des pensionierten lehrers B. und dessen haftantritt geendet hatte, möchte beantwortet werden. was verbirgt sich hinter dieser verschiebung+um-lenkung von aufmerksamkeit? wovon soll das ablenken – außer von der tatsache, dass im regelfall ein prozeßbericht über solche strafverfahren nicht mehr als drei zeilen dpa-meldung umfaßt? – schließlich und noch ein mal und um schon mal Michel Foucault – und nicht Alice Schwarzer! –  zart anzureißen: wozu und gegen wen die konzentration auf den männlichen körper? – die vorläufig letzte frage: wann gründen all die weiblichen of all three+x sexes, deren #aufschrei bis anzeige wegen vergewaltigung pp ungehört verhallte/folgenlos für den/täter blieb, nicht den opferverein sondern die kampf+putztruppe “verlorene mädchens”? – in den strauß der weiteren fragen gehört auch die kritische betrachtung von

im vergleich mit vielleicht (?)

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ich rieche rieche menschenfleisch

könnte er sich gesagt haben, der menschenfresser christian. und dann machte es haps und weg waren zwei nun ehemalige nutzerinnen. wo? in https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/wider-den-diskurs-der-kriminalisierung ereignete sich dieser akt der selbst-verschlingung und öffentlichen selbst-entleibung.
zugegeben, dem text hätte es besser getan, hätte peter nowak ihn noch eine nacht länger überschlafen+bebrütet oder umgekehrt. den üblichen quark hätte er sich dennoch eingefangen von all denen, die da glauben, zu gelungener/gelingender abschließender urteilsbildung zu gelangen sei eine frage des alters. denen sei gesagt: manch ein kind kriegt das besser hin als so manch ein alter eier+bauch-schaukelnder zausel.
jedoch: der text hatte recht. was in dem, was heutzutage pädophiliedebatte genannt wird, betrieben wird, kann bei mancher einem ihrer betreiber nicht anders als menschenjagd oder auch kriminalisierung+straflust genannt werden. eine straflust, die am liebsten noch die kritische theorie als pädo-sexuell-kriminelles netzwerk an den pranger stellen möchte.
lese ich https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/1-000-opfer-bei-berliner-gruenen oder https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/edathy-muss-raus oder
https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/2015/05/24/die-padosexuelle-viererbande-bei-den-grunen/ dann bin ich bestürzt ob des ausmasses an sexualisierender gewalt, das in diesen und anderen texten wie beispielsweise http://www.taz.de/Journalistin-ueber-Paedophilie/!5068336/ des autors zutage tritt.
wurde er ‘mißbraucht’? – dann soll er es sagen! auch wenn das sagen meist garnicht so einfach ist und deshalb ständiger übung – nicht zu verwechseln mit wiederholung! – bedarf. oder aber er soll die klappe halten, jedenfalls die journalistische. und sich auf computer-bildung im klassenzimmer beschränken. oder auf gärtnern umsteigen – vielleicht geht ihm beim okulieren ja auf, wie nah unschuld+verbrechen oft beieinanderliegen. – vielleicht aber fühlt er sich im nachhinein als normal-vernachlässigtes kind, in dessen leben nix aufregendes sich ereignete? auch dann giltete: sich der jagd auf täter+opfer enthalten. denn die frühere lange-weile kann durch heutige schrille nicht ungeschehen gemacht, nicht aufgehoben werden. soll er doch froh sein, dass ihm nix im nachhinein als traumato-gen auszumachendes widerfuhr! soll er sich doch mit seiner ganz normalen vulnerabilität zufrieden geben, statt auf der erhöhten anderer herumzuknietschen!
für peter nowaks blog hoffe ich, dass dort die diskussion fortgesetzt wird und peter nowak unterstützerinnen findet, die vielleicht besser in rede umsetzen können, was der angelikas+christianse menschenfresserei anrichtet. solche, die gewillt sind, sich mit den drängenden fragen auseinanderzusetzen, als da sind: wieso macht es ausgerechnet der rollback möglich, dass mißbrauchs-skandale – solche an knaben nämlich – aufgedeckt werden? wieso sind ausgerechnet Adorno&Horkheimer und Reich dran schuld, dass die bürgerliche gesellschaft in allen ihren schichten von sexualisierter gewalt gegen kinder – geht bekanntlich bis 18 – bis heute nicht lassen will? wieso wird immer noch der menschenfresser gefeiert, während der mensch, der sich mit dem ihm widerfahrenen in all seiner widersprüchlichkeit auseinandersetzt, öffentlich, bestenfalls duldung erfährt – ausgenommen schwule, frauen und andere zwielichtige geschlechter… die dürfen  der mittäterschaft bezichtigt werden?

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