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Lesung “Die Einsamkeit Israels”
Dr. Stephan Grigat liest aus seinem neuen Buch

Die FSI Judaistik lädt in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen-Hochschulgemeinschaft Berlin (DIG) herzlich zur Lesung von Dr. Stephan Grigat ein. Dieser wird sein neues Buch “Die Einsamkeit Israels. Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung” vorstellen. Der Schwerpunkt des Abends liegt jedoch auf der historischen Entwicklung Israels von der Staatsgründung und seiner Vorgeschichte bis heute.

27.04.2015, 19:00 – 20:00
Seminarzentrum, Rost- und Silberlaube, FU Berlin
http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/judaistik/Ankuendigungen/Lesung_Stephan-Grigat.html#ort

Nähere Informationen zum Buch: http://www.konkret-magazin.de/konkret-texte/texte-archiv/konkret-texte-nr-64.html

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entgegnung

auf
Lowandorder

@C R-S ”
…und eindeutig-bewußt konnotierte gegenstände gibt es nicht.
vielleicht in physik/chemie…. aber ganz bestimmt nicht in geschlechter-un-ordnungen.
und die ist/sind es, die beim BVerfG verhandelt wurden.…”

Geschätzte Frau Rölke-Sommer –
Sie – machen mir immer wieder Spaß –
Wenn ichs richtig sehe –
eine rigoros-tolerante Pastorsche –
mit lockerem Colt aus der Hüfte:
(“Wilhelmisches Grundrechtsverständnis”;)
vs –
(solch schwarze Schafe hie und da gabs auch)
Aber sonst Freigeister – (plus Freiburger Schule)
That makes the differenz –

“Geschlechterunordnungen – beim Lehrpersonal – vorm BVerfG?”

Nö! – genauso luzid-verkürzend wie – Ihr:
“Schulfrieden ist kein Rechtsbegriff” –

Denn – sie wollen als gläubisch Sozialisierte –
gläubisch-konotierte Gegenstände (Kreuze/Kopftücher etc)
im Schulraum – Also einen Bekenntnisraum mehr!

Eben das aber wäre durch die Karlsruher Grenze –
“Gestörter Schulfrieden” bedroht –
Also weg damit – Augen zu und durch
– platt? – ja so platt!

Denn eben das genau erzählen Ihre beiden Invektiven!

Dazu schön passend: ein Refi gab mir mal eine Akte zurück:
“Vertrauensvolle Zusammenarbeit – sei kein Rechtsbegriff” –
Der war auch in einer Kirche sozialisiert –
einem der Sozialistischen Bruderstaaten –
Denen war/ist auch immer (ironischerweise in Gefolge von Hans Kelsen)
ein rigoroser, verkürzender Positivismus eigen!
Aus eben sehr sehr ähnlichen alleinseeligmachenden Gründen.

ff

christine rölke-sommer

@Lowandorder um Ihren fantasien noch ein bißchen futter zu geben….
so ich je ‘gläubisch’ gewesen sein sollte in der gärtnerei meiner unbeschädigten kindheit, kam mir das beginnend mit einer kurzen verweile im notaufnahmelager Marienfelde über längeres verweilen im notaufnahmelager Gießen und im flüchtlingslager Traisa zunehmend abhanden, allerspätestens in dem moment, in dem mir die dorflümmels auf der dorfstrasse mit einem stöckchen in der vagina rumpuhlten.

diese meine nähere bekanntschaft mit der christlich grundierten grunz+geschlechter-un-ordnung der bäh-ärr-däh fand ab 9/1958 statt – danach war ich nichts weiter mehr als weiblich, flüchtling, proletarierin, also immer wieder flexibel+mit lockerem colt…. auch in der ehe mit einem kleriker (der das letztlich nicht so gut bekam).

den umgang mit tuch/tichel übte ich als anwältin im bereich asyl+ausländerin-recht. und holte mir dafür immer wieder auch futter in islamwissenschaft, judaistik, theologie und anderen geisteswissenschaften, welche sex&gender&begehren zu ihrem gegenstand machen.
das macht den kopf frei zum bestimmungsgemäßen gebrauch – und hilft, das denken mit körperteilen, welche dafür nicht vorgesehen, weitgehend zu vermeiden.

ps1: und wenn Sie schon etwas als zitat ausgeben, dann doch bitte vollständig. also z.b. “schulfrieden ist eine chimäre, kein rechtsbegriff”.

ps2: Ihr referendar hat recht. auch “Vertrauensvolle Zusammenarbeit” ist eine chimäre, vulgo unbestimmter rechtsbegriff.

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stolz+bescheidenheit

zwei tugenden, die androzentriker wie beispielsweise Stephan Grigat so garnicht mögen…
nachzuhören unter

ergänzende lektüre
http://org.uib.no/smi/seminars/Pensum/Abu-Lughod.pdf
ohne diese ist der zorn der männers auf dem podium+im publikum nicht ganz nachvollziehbar. spricht da doch eine im halachischen sinne jüdin.

und ohne diese http://www.wkv-stuttgart.de/uploads/media/butler-judith-precarious-life.pdf auch nicht.

weitere ergänzung/anmerkung zur aktuellen kopftuchdebatte für den hausgebrauch https://vimeo.com/19488037

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mal wieder: ein bißchen geschichte




Bat Ye’or dürfte diese doku nicht gefallen haben.

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zum gegenlesen

zu

http://www.timesofisrael.com/op-ed-calls-on-israel-to-nuke-germany-iran/
http://www.washingtonpost.com/opinions/war-with-iran-is-probably-our-best-option/2015/03/13/fb112eb0-c725-11e4-a199-6cb5e63819d2_story.html

dagegen ist die aufregung um den beschluß des BVerfG http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html zum kopftuch ein fliegenschiß

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geradezu

ein lehrstück in/für asylverfahren und was darin fahrlässig bis vorsätzlich falsch laufen kann ist in http://taz.de/Transsexuelle-bekommt-kein-Asyl/!155579/ zu lesen.

http://www.psychotherapie.at/sites/default/files/files/arbeitsbereiche/Transgender-Werden-wollen-wer-man-wirklich-ist-Transsexualitaet-2013.pdf

http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/NEWS/2014/Pro_Asyl_Gutachten_zum_Vorhaben_der_Einstufung_von_Serbien__Mazedonien_und_Bosnien_und_Herzegowina_als__sichere_Herkunftsstaaten_.pdf

in asylverfahren spiegelt sich wider, was eine gesellschaft an, in und von  sich selbst nicht versteht, nicht verstehen will. religion war – und ist – da weiter, jedenfalls da, wo sie unter anderem durch die aufklärung nicht ‘gezähmt’, also heteronormativiert wurde.

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nachtrag

Wer ist hier Charlie? – Meinungsfreiheit, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus
Ist eine Mohammed-Karikatur politisch korrekter als eine antisemitische Zeichnung? Darf Satire alles? Oder gibt es irgendwo doch Grenzen der Meinungsfreiheit?

Nach dem Attentat auf “Charlie Hebdo” in Paris veröffentlichte die Berliner Zeitung versehentlich neben Zeichnungen des Propheten Mohammed auch eine antisemitische Karikatur, die nicht von Charlie Hebdo stammte. Kurz danach entschuldigte sich die Zeitung für den “bedauernswerten Fehler” die Karikatur eines bekennenden Antisemiten in einer Reihe mit den religionskritischen Charlie Hebdo-Zeichnungen abgedruckt zu haben.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen, um im Rahmen einer offenen Gesprächsrunde zu diskutieren, wie Medien mit antimuslimischen und antisemitischen Zeichnungen, Texten, Kommentaren umgehen.

Gäste:
Brigitte Fehrle, Chefredakteurin der Berliner Zeitung
Rebecca de Vries, Aktivistin, Sprecherin der Initiative Salaam-Schalom
Ozan Keskinkılıç, Student der internationalen Beziehungen (Salaam-Schalom)

Die offene Gesprächsrunde wird von Sultan Doughan, Kulturantropologin (UC Berkeley) moderiert.

Ort: Werkst
https://salaamschalom.wordpress.com/2015/02/25/wer-ist-hier-charlie-meinungsfreiheit-antisemitismus-und-antimuslimischer-rassismus/

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