anmerkung

zu: http://www.freitag.de/autoren/schlesinger/gross-israel-der-schleier-lueftet-sich
was deutlich ausgesprochen wird, ist der – so garnicht neue – wille zur expansion. ansonsten: die bi-nationale struktur besteht bereits im Israel in den waffenstillstandslinien von 1949. einige nennen sie ethnokratie, andere segregation, wenige apartheid.

natürlich kann man streiten, ob die struktur eine bi- oder eine multi-nationale/ethnische sei. kommt darauf an, ob man alle goi’im in der region für eine (1) nation feindliche hält oder für mehrere variabel feindliche oder ob man meint, auf jeweilige besonderheiten käme es nicht an, da entscheidend sei, auf welche seite mensch durch die freund-feind-erklärung gepackt werde.
aber und erst mal: die struktur muß sich nicht mehr herstellen, sie ist schon da. und wird seit 1948 durchgesetzt. das komische daran scheint mir: dass ‘araber in Israel’ bis ende 1966 unter erklärtem ausnahmezustand lebten, ist in vergessenheit geraten. wie auch in vergessenheit geraten ist, dass im einzel-gesetzlichen wege (akuell 34 gesetze) dieser ausnahmezustand immer noch besteht und auf alle und jeden anwendung finden kann.

das, was die lager in Israel unterscheidet, trennt, ist das folgende: die groß-israelisten sind der meinung, sie könnten die im sog. kernland praktizierte ethnokratie mit elementen von apartheid auch auf einem viel größeren territorium durchsetzen – die klein-israelisten hingegen meinen, ein quasi-staat Palästina sei die bessere lösung zur durchsetzung ebenderselben ethnokratischen interessen.

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erzreaktionär

um herauszufinden, was das ist, lese ich dieser tage „Spanisches Kriegstagebuch“ von Alfred Kantorowicz, ein buch aus der bibliothek der verbrannten bücher. vielleicht weiß ich nach der lektüre, was an dem wunsch und streben nach freiheit erzreaktionär ist?

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ein name

und ein buch – http://mondoweiss.net/2013/06/political-understandings-israelpalestine.html – sollte man sich vielleicht merken.aber nicht nur Yehouda Shenhav gilt es zur kenntnis zu nehmen…. auch Amnon Raz-Krakotzkin hat uns was zu sagen
“My main project was a study dedicated to the critical analysis of Zionist perception of history. In this book, that I hope to complete soon, I demonstrate the messianic-theological and colonial-orientalistic dimensions inherent in the Zionist myth. I try to show the way the Zionist historical consciousness is based on suppression and the erasure of history: the history of the land, and particularly the Nakba, the transfer of hundreds of thousands of Palestinians in 1948 – but also the various histories of the Jews.

At the same time I try to demonstrate the way Zionist discourse employed the same European values and concepts that enabled the exclusion of the Jews in order to define a Jewish entity: Jews, who were considered in Europe as “Orientals” came to the Middle East in order to create a European society, based on the negation of the “Orient”, of the Arab existence.

At the same time I also try to suggest an alternative discourse based on the concept of binationalism, but not necessarily as referring to one state solution, but as a critical position of the present Israeli consciousness. This aspect is more political, and I elaborate on it in a different book, entitled “Exile and Binationalism” that will soon appear in French.

I think that the critique of Zionism remains irrelevant if we do not try to find alternatives. I am writing from an Israeli point of view, and as an Israeli I feel responsible for the victims of Zionism.

The question I ask is how we can define an Israeli-Jewish collectivity which is based on the recognition of Palestinian rights, including the rights of the refugees. I still believe that at least for the moment the two states solution is the only alternative, but it cannot be reached under the principles that continue to direct the peace process, from the Israeli point of view.
(…)”

http://en.qantara.de/I-Feel-Responsible-for-the-Victims-of-Zionism/5929c6001i1p465/

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kalender blättern

http://www.zfl-berlin.org/veranstaltungen-detail/items/religion-and-law-religious-difference-and-the-problem-of-religio.html

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flughafen

tor nicht zur welt sondern in den tod

http://bit.ly/19hBhJf

oder so

http://bit.ly/14h7bog

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Basel 1897

„Der Zionismus erstrebt die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina für diejenigen Juden, die sich nicht anderswo assimilieren können oder wollen.“
ein schönes beispiel dafür, wie unbefangen vor über 100 jahren von Palästina gesprochen und geschrieben wurde. und von assimilation auch.

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waffenloser widerstand

beispielsweise saufen gegen die mauer!

http://mondoweiss.net/2013/04/community-occupations-chopping.html

bezugsadresse für cremisan?
vorläufig meine ich, http://www.cremisan.de/cms/front_content.php wäre die richtige adresse
und nicht etwa http://www.israelwein.de/cremisan.html

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